In der heutigen Zeit werden wir ständig mit Informationen überbombardiert, wie wir uns ernähren, unseren Körper pflegen, und was wir trinken sollten.

Es ist verlockend, sich einfach auf Empfehlungen und Produkte von Unternehmen zu verlassen. Schließlich sind das grosse Unternehmen, bekannte Namen, haben Geld und Expertise!?

Warum ist eine kritische Betrachtung wichtig?

Oft stammen Informationen von Unternehmen, die ihre Produkte bewerben. Unternehmen sind darauf ausgerichtet, Profit zu erzielen. Dies kann dazu führen, dass sie ihre Interessen über Gesundheits- und Umweltaspekte stellen. Beispiele:

Qualität und Transparenz: Produkte sind nicht immer so gesund / nachhaltig,  wie es die Werbung / Verpackung verspricht. Qualität und Herkunft von Lebensmitteln / Produkten sollten hinterfragt werden.

Interessenkonflikte: Unternehmen haben ein natürliches Interesse, ihre Produkte / Dienstleistungen positiv  darzustellen. Dies kann zu Informationsverzerrungen und unlauteren Werbepraktiken führen. Bespiele:

Unternehmen werben mit Slogans wie fettarm / zuckerfrei um den Eindruck von Gesundheit zu vermitteln. Meist sind diese Produkte voller versteckter Zusatzstoffe oder Zuckerersatzstoffe, die negative Auswirkungen haben können.

> Produkte mit reduziertem Fettgehalt enthalten häufig mehr Zucker / Zuckerersatzstoffe – und umgekehrt.
> Produkte mit reduziertem Zuckergehalt weisen oft einen höheren Fettgehalt auf.
Zucker und Fett fungieren als Geschmacksverstärker. Wird einer dieser Inhaltsstoffe reduziert, wird der andere oft erhöht.

Auch in anderen Bereichen wie Gesundheit und Sport gibt es zahlreiche Beispiele, wo „Wundermittel“ beworben werden.

Beim Thema Trinkwasser wird viel Schindluder getrieben. Unternehmen verkaufen Wasserfilter, -aufbereiter und –zusätze, die gar nicht das beworbene gesunde Trinkwasser herstellen können – frei von Pestiziden, Hormonen, Medikamenten, Schwermetallen, Kunststoffresten, Chemikalien, PFAS, etc.
Mehr Infos => Sauberes Trinkwasser

Umwelt: Unternehmen können umweltschädliche Praktiken verfolgen, um Kosten zu senken.

Gesundheitsmythen: Unternehmen können Gesundheitsmythen verbreiten, um ihre Produkte zu verkaufen. Selbstrecherche und kritische Überlegungen sind wichtig.

Versimplifizierung: Gesundheit und Wohlbefinden sind komplexe Themen, die nicht auf einfache Formeln oder Produkte reduziert werden können. Unternehmen neigen dazu, komplexe Sachverhalte zu vereinfachen, um ihre Produkte attraktiver zu machen.

Ignorieren von Alternativen: Unternehmen konzentrieren sich oft auf Mainstream / patentierbare Produkte und ignorieren Alternativen, die effektiver sein könnten.

Ernährungsformen und Gesundheitsansätze

Es gibt eine Vielzahl davon. Einige suchen traditionelle Wege, andere alternativen Perspektiven, um ihre Gesundheit zu verbessern. Beispiele:

Veganer meiden tierische Produkte, einschließlich Fleisch, Milchprodukte und Eier.
Vegetarier verzichten auf Fleisch, essen aber weiterhin Milchprodukte und Eier.
Die Makrobiotik basiert auf einer ausgewogenen Ernährung, die Yin und Yang in Einklang bringt.
Rohköstler essen Lebensmittel in ihrer natürlichen Form, ohne sie zu erhitzen.
Clean Eating konzentriert sich auf unverarbeitete, natürliche Lebensmittel.
Low Carb begrenzt Kohlenhydrate.
Ayurveda ist ein traditionelles indisches Gesundheitssystem.
Detox-Diäten sollen den Körper entgiften. Sie basieren oft auf Säften, Smoothies und Kräutertees.
Intervallfasten wechselt zwischen Essens- und Fastenphasen.
Basische Ernährung zielt darauf ab, den Säure-Basen-Haushalt im Körper auszugleichen.
TCM berücksichtigt energetische Aspekte der Nahrung und empfiehlt individuelle Ernährungspläne.


Fazit: Letztendlich geht es darum, nicht immer blind auf Werbung, Produktinformationen oder andere Aussagen zu vertrauen, sondern selbst Verantwortung zu übernehmen und sich zu informieren.

Überprüfe stets die Inhaltsangaben: Je mehr Zutaten aufgeführt sind, desto unnatürlicher und weniger gesund ist das Produkt in der Regel.

Anfangs mag es etwas mühsam und zeitaufwendig erscheinen … aber ist dir deine Gesundheit das nicht wert?

Schnell hast du den Dreh raus und kennst die „ungesunden“ und „gesunden“ Produkte. Der anfängliche Zeitaufwand ist gering im Vergleich zu den späteren finanziellen und zeitlichen Belastungen durch Unverträglichkeiten, Krankheiten, Arztbesuche und vor allem verminderter Lebensqualität.

Es gibt nicht „die Formel“ oder „das Produkt“ oder „den Weg“ zu Gesundheit & Wohlbefinden.
Verschiedene Menschen haben verschiedene Bedürfnisse.
Alternative Perspektiven können helfen, individuelle Lösungen zu finden.

Geh deinen eigenen Weg – entdecke, was du gern isst und was dich im Leben nährt … über den Tellerrand hinaus!

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